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| © HST / Nasa, ESO | Hubble Heritage Projekt |
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| SN 1987A | RA: 05 35 27.87 Dec: -69 16 10.49 (J2000) | ||
| Supernova in der LMC | Sternbild: Dorado (Schwertfisch) | ||
| Rotverschiebung: - | Entfernung: 168.000 Lj | ||
| Durchmesser in arcmin: ' | Durchmesser: - | ||
| Absolute Helligkeit: siehe Text | Scheinbare Helligkeit: siehe Text | ||
| Teleskop: HST 2,4m | Jahr: 1994, 1996, 1997 (Veröffentlicht 1999) |
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| © HST / Nasa, ESO | Hubble Heritage Projekt |
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Das Bild des Hubble Space Teleskops zeigt
SN1987a etwas oberhalb der Bildmitte, inmitten von Gas- und
Staubwolken des Tarantula Nebels. Die weiteren hellen Sterne
besitzen 6 mal die Masse unserer Sonne und haben etwa das gleiche
Alter des Supernovasterns SN1987a.
Ablauf der Supernovaexplosion Der Stern Sanduleak, der mit einer scheinbaren Helligkeit von 12,1m aus der Großen Magellanschen Wolke zur Erde leuchtete, explodiert am 23. Februar 1987 als Supernova mit einer scheinbaren Helligkeit von 4,6m. Eigentlich hat sich diese Supernova schon vor 168.000 Jahren abgespielt, aber an diesem Tag erreicht ihr Licht die Erde. Kurz nach ihrer Entdeckung fällt die Helligkeit der Supernova auf 4,3m ab, um dann in einem Zeitraum von 88 Tagen auf das Maximum von 2, 8m anzusteigen. Die nun folgende Helligkeitsabnahme erstreckt sich über mehr als 12 Monate, bis sie Mitte des Jahres 1988 die Helligkeit des ehemaligen Sterns erreicht. Der explodierte Stern war ein Überriese, der eine absolute Helligkeit von 5,8M besaß, was der 80.000fachen Leuchtkraft der Sonne entspricht. Er besaß deren 10fache Masse und einen Durchmesser der 30 mal größer war. Seine Oberflächentemperatur soll bei 14.000 bis 15.000 Kelvin gelegen haben. Man vermutet, dass dieser Stern vor 11 Millionen Jahren mit der 18 fachen Sonnenmasse entstand, damals eine Oberflächentemperatur von 40.000 Kelvin besaß, 10 Millionen Jahre seinen Wasserstoff bei 700facher Sonnenhelligkeit verbrannte, um dann vor 700.000 Jahren zu einem Roten Überriesen anzuwachsen, bei dem das Heliumbrennen nach 50.000 Jahre einsetzte. Während dieser Zeit vergrößerte er seinen Durchmesser von 10 Mio auf 600 Mio km, seine Dichte im Kern nahm von 6 auf 1100g/cm³ zu und die Temperatur im Inneren wuchs von 40 Mio auf 190 Mio Kelvin. Das Heliumbrennen dauerte 600.000 Jahre. Dabei verstrahlte der Stern etwa die Hälfte seiner Masse über die Außenbereiche. Als das Helium in seinem Inneren verbraucht war kollabierte Sanduleak zu einem heißen blauen Überriesen und es setzte, bei einer Innentemperatur von 450 Mio Kelvin und einer Dichte von 240.000g/cm³, das Kohlenstoffbrennen ein. Nach ca. 12.000 Jahren war auch diese Phase beendet. Nur 12 Jahre dauerte die Neonfusion, die bei einem Druck von 7,4 Mio g/cm³ und einer Temperatur von 1,6 Mrd Kelvin einsetzte, dann fusionierte er etwa 4 Jahre Sauerstoff und zum Schluss und nur für einige Wochen entstand aus Schwefel und Silizium,.. Eisen. Insgesamt soll das 1,4 fache der Sonnenmasse als Eisen entstanden sein, so dass der Eisenkern einen Durchmesser von 10.000km bekam. Das Ende des Sterns Saduleak leitet sich ein, als kein fusionsfähiges Material mehr zur Verfügung steht. Innerhalb von Zehntelsekunden schrumpft sein Eisenkern zu einer Kugel von 200km Durchmesser. Eine Stoßwelle aus Neutrinos läuft gegen die einstürzende Materie an, wird abgebremst, weitere Zehntelsekunden später hat sich die Materie im Kern zu Neutronen verdichtet, sein Radius ist auf einen Durchmesser von 10km geschrumpft. Eine weitere Schockwelle durcheilt den Stern. Durch die Neutrinos angefacht stößt der Stern Energiemengen ab, die ein Mehrfaches über der Energie liegen, die er während seines gesamten Daseins als Sonne abgegeben hat. Diese Strahlung wird bereits am Morgen des 23.02.1987 von Neutrinosensoren in Japan, den USA und der Sowjetunion aufgefangen. Die Schockfronten innerhalb des Sternes breiten sich nur mit 2% der Lichtgeschwindigkeit aus und gelangen 2 Std später zur Sonnenoberfläche. Nun beginnt die sichtbare Supernova. Das heiße Gas jagt mit etwa 10% der Lichgeschwindigkeit in das Weltall hinaus, kühlt sich dabei ab und emittiert dadurch Strahlung im sichtbaren Bereich. Der hohe Druck der Schockwellen führt zudem zur Fusion von Silizium und Schwefel in den äußeren Schalen des Sterns, wobei neben weiterer Energie, Elemente der Eisengruppe sowie radioaktives Nickel 56 entstehen. Beim Zerfall des Nickels zu Kobald 56, mit einer Halbwertszeit von 6,1 Tagen, entsteht weitere Wärmeenergie, die zu dem Helligkeitsmaximum in den folgenden 88 Tagen führt. Auch der Zerfall des Kobalds in stabiles Eisen56 heizt den Prozess an. Dieser verklingt in den Monaten nach dem Maximum. Etwa Anfang März 1988 gipfeln die Vorgänge bei dieser Supernova in zwei Ringen, mit Durchmessern von etwa 50 Lichtjahren .. einer Lazershow, die bereits oben beschrieben wurde. |
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| Hilfsmittel |