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| © NASA, ESA, GFZ, DLR - Satelliten GRACE und GOCE |
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Erde Potsdamer Schwerekartoffel |
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Die
obige Grafik bildet die Verteilung des Gravitationsfeldes der
Erde ab. Wie sie zeigt, ist die Massenanziehung nicht
gleichförmig verteilt sondern an einigen Stellen größer
(rot), an anderen geringer (blau). Der Grund hierfür liegt
in der Verteilung der Massen innerhalb der Erd'kugel' und an
ihrer Oberfläche. So ist die Gravitation dort ein wenig
größer wo sich hohe Berge auftürmen und an
Stellen geringer, bei denen die Erdkruste dünn ist. Aber
auch unterhalb der Erdkruste können sich durch den Fluß
der glutflüssigen Lavaströme Dichteverschiebungen der
Massen abspielen. Ebenso wirken Änderungen des
Grundwasserspiegels sowie Schmelzvorgänge des Eises an den
Polen.
Was die absoluten Werte der Gravitationsänderungen angeht, übertreibt die Grafik ein wenig. G= 9,81m/s² ist der an Schulen gelehrte Mittelwert der Erdbeschleunigung. Die Messwerte der Satelliten GRACE und GOCE besitzen dagegen eine Genauigkeit die im Bereich der Millionstelwerte im Nachkommabereich liegen. So führen bereits Wellen der Ozeane die 1-2cm hoch sind, zu unterschiedlichen Werten der Gravitation. Am GFZ, dem Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam bei Berlin werden die Daten von GRACE und GOCE ausgewertet. Da das obige Bild der Erde ein wenig einer Kartoffel gleicht, erhielt es den Namen Potsdamer Schwerekartoffel. |
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