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- DSph (Dwarf Spheroidal galaxy) im
Stenbild Ursa Major (UMa). Das Theoriegebäude der
Astronomie erfährt in den letzten Jahren eine starke
Veränderung. Alle Berechnungen und Beobachtungen der
Bewegungen von Masse im Weltall führen zu der Annahme,
dass sich das Weltall, anders als bisher angenommen, für
immer ausdehnen wird. Diese Erkenntnis führte zu dem
Schluss, dass es mehr Masse im All geben muss als wir sehen
können. Durch Berechnungen gestützte Annahmen
sprechen von einer sichtbaren Masse die 10% beträgt und
einer bisher durch kein Messinstrument erfassten Masse, die 90%
ausmacht. Man nannte den Träger dieser Masse schwarze
Materie. Die Theorie der Astro-Physiker besagt nun in einfachen
Worten, dass sich nach dem Urknall die schwarze Materie zu
Klumpen ballte, an die sich, nach ihrer Abkühlung, die uns
bekannte, sichtbare Materie ansetzte .. und in der Folge das
bildete, was wir Galaxien nennen. Die Anzahl der erfassten
grossen Galaxien reicht jedoch nicht aus um genügend
Masseanteile der Schwarzen Materie zusammenzubekommen. Seither
hat ein Rennen um das Auffinden kleiner Galaxien eingesetzt.
Von diesen muss es weitaus mehr geben als die bisher
entdeckten, wenn die fehlenden Masseanteile gefunden werden
sollen.
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Die Suche nach diesen kleinen Galaxien
brachte zunächst Erfolge, stösst nun aber zunehmend
an die Grenzen der Messempfindlichkeit heutiger menschlicher
Instrumente. Ein Beispiel das erahnen lässt warum das so
ist, zeigt obiges Bild aus dem Jahr 2005. Auf diesem soll die
letzte bisher gefundene Zwerggalaxie unserer Lokalen Gruppe,
mit dem Namen Ursa Major dSPh zu sehen sein. Sie soll in der
Nähe der Milchstrasse angesiedelt sein. Nun verfügen
die Astronomen über mehr Messdaten, als sie das obige Bild
preisgibt, denn allein aus dem Bild eine kleine Galaxie zu
erkennen, würde wahrscheinlich auch ihnen schwer fallen.
Inzwischen ist sichergestellt, dass mit UMa dSph eine Galaxie
vorliegt und kein weit entfernter Kugelsternhaufen. Weitere
Daten zu UMa dSph sind in der Zufunft zu erwarten.
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Die Kenntnis von UMa dSph wurde am
28.März 2005 von Beth Willman von der New York Universität
und ihrer 15 Astronomen umfassenden Gruppe, die am SDSS-Projekt
mitwirken, bekanntgegeben.
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