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- Dieser planetarische Nebel gehört
zu dem Stern: OH231.8+4.2
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Alternativname: Calabash, Rotten Egg
Nebula
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Dieses Bild vom Dezember 2000 zeigt den
Calabash- (Flaschenkürbis) oder Rotten Egg- (verfaulende
Eier) Nebel im Sternbild Puppis. Er zeugt davon, dass sich der
Stern OH231.8+4.2 in seiner Mitte, am Ende seines Lebens als
Normalstern befindet. Er fällt gerade aus dem Stadium
eines Roten Riesen zusammen, um in einigen tausend Jahren zu
einem Weissen Zwerg geworden zu sein. Das Objekt als
Flaschenkürbis zu bezeichnen, ergibt sich aus seiner Form.
Den Namen Rotten Egg erhielt er, nachdem Radioastronomen eine
Reihe von Schwefelverbindungen wie Schwefelwasserstoff und
Schwefeldioxid, bei ihren Untersuchungen im entweichenden Gas
fanden. .. Könnte man im Weltall riechen, würde es
nach verfaulenden Eiern duften. Man glaubt, dass diese
molekularen Verbindungen durch Schockwellen erzeugt werden.
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Planetarische Nebel stammen von
sonnenähnlichen Sternen, denen nach rund 10 Mrd. Jahren
der zu verbrennende Wasserstoff ausgegangen ist. Sie blähen
sich dann für einen Zeitraum von einigen Millionen Jahren
zu Roten Riesen auf, um dann im Verlauf von etwa 10.000 Jahren
unter Bildung eines Planetarischen Nebels zu einem Weissen
Zwerg zusammenzufallen. Weitere Milliarden Jahre vergehen, bis
sich der Restkörper des Sterns zur Unsichtbarkeit
abgekühlt hat. Der planetarische Nebel hat sich dagegen
schon nach etwa 30.000 Jahren in den Weiten des Weltalls
verloren.
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Der Stern OH231.8+4.2 ist seit etwa 800
Jahren auf seinem Weg zu einem planetarischen Nebel und man
vermutet, dass er in weiteren 1000 Jahren zu einem Butterfly-
oder Schmetterlingsnebel aufgeblüht sein wird. Um im Bild
zu bleiben, entwickelt er sich gerade aus seinem Kokon heraus.
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Der Rote Riese dessen Gas in Richtung
seiner Pole hinweggeschleudert wird, befindet sich hinter einer
Wolke von Staub und ist im Bild nicht zu sehen. Das Gas in den
gelben Bereichen des Nebels besitzt dabei eine Geschwindigkeit
von 500 bis 700 km/s. Der Masseausstoss ist dabei so heftig,
dass sich wahrscheinlich bereits jetzt der grösste Teil
der Sternmasse in den bipolaren Nebelteilen befindet.
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Eine Gruppe spanischer und amerikanischer
Astronomen untersucht nun, wie sich das ausgestossene Gas
verhält, wenn es in das, den Stern umgebende Gas des
Weltraums, 'hineinrammt'. Die Schockfronten bei denen dies
geschieht sind im obigen Bild blau. An diesen Stellen treffen
beide Gasfronten aufeinander und erhitzen sich. (Je hellblauer
desto heisser). Man vermutet, dass dieses Aufeinandertreffen
die Ausbildung des späteren planetarischen Nebels im
Wesentlichen bestimmen wird und arbeitet nun daran die
bisherigen Computermodelle mit den hier erstmals gesehenen
Strukturen abzugleichen.
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Das Bild wurde mit dem WFPC2 Instrument
(Wide Field und Planetary Camera 2) des Hubble Space Teleskops
über vier verschiedene Filter aufgenommen. Licht mit einer
Wellenlänge von 791 nm ist rot eingefärbt
(Belichtungszeit 900 s). Wellenlängen um 675 nm sind grün
(900 s), das kombinierte Licht von Wasserstoff (656 nm) und
ionisierten Stickstoffatomen (658 nm) ist blau (Belichtungszeit
14.700 s)
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