© SDSS / Sloan Digital Sky Survey
 

 
NGC 5532
RA: 14 16 52.95 Dec: 10 48 26.60 (J2000)
 
 
Galaxie S0
Sternbild:    Bootes
 
 
Rotverschiebung:            z = 0.024704
Entfernung:           322 Mio.Lj
 
 
Durchmesser in arcmin:   1,32'
Durchmesser:       132.000 Lj
 
 
Absolute Helligkeit:        -20,92M
Scheinbare Helligkeit:     14,05m
 
 
Entdeckt: 1784
Friedrich Wilhelm Herschel
 
 
Teleskop: SDSS 2,5m
Jahr: 2011
 

 
 
 
 
Das Bild wurde mit Bezug zum Aladin Sky Atlas nach Norden ausgerichtet.
Die Angaben entsprechen der Nasa-MAST- oder NED- Datenbasis. Ho=74,2
 
 
 
 
 
Bemerkungen zum Bild: NGC 5532 | 3C296

Das Bild des Sloan Digital Sky Survey zeigt die Galaxie NGC 5532 des New General Catalogue von Johan Ludvig Emil Dreyer im Sternbild Bootes.

Das obige Bild zeigt in seiner Mitte die elliptische Galaxie NGC 5532 im sichtbaren Bereich der elektromagnetischen Wellen. Seine Strukturen können im unteren Bild, blau eingefärbt wiedergefunden werden. Das untere Bild wird durch rot eingefärbten Bildteile, die Radiowellen im Bereich von 20cm Wellenlänge darstellen, ergänzt. Diese elektromagnetischen Wellen werden der Radio-Quelle 3C296 zugeordnet, die augenscheinlich mit NGC 5532 in Verbindung gebracht werden kann und in deren Mitte liegt. Ihre Verteilung wurde mit dem Very Large Array Radio Telescope der NRAO emittelt.

© 2002 NASA, Very Large Array of Radio Telescopes

In der Annahme, dass diese Zuordnung richtig ist, schießt die Radiostrahlung in der Form zweier Jets aus der Galaxie hinaus, um an den Enden, in einer Art Blasen aus 'Radiowellen' zu enden. Diese Jets haben von Endpunkt zu Endpunkt eine Länge von 480.000 Lichtjahren.
Die Astrophysiker nehmen an, dass sie durch ein zentrales Schwarzes Loch im Mittelpunkt der Galaxie hervorgerufen werden, besser durch die Materie, die in diesen supermassiven Körper hineinstürzt. Was genau dabei abläuft, ist bisher noch unbekannt. Mindestens ebenso überraschend wie die Jets selber, sind die Blasen, in denen sie enden. Auch für sie gibt es noch keine Erklärung.

Die Galaxie NGC 5532 wurde 1784 von dem in Hannover gebürtigen, deutsch-englischen Astronomen Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt.
 
 
Hilfsmittel
 

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