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- Wer dieses Bild verstehen will, muss
zunächst genau hinsehen. Alle Stern des Bildes besitzen
diagonale Strahlen, die auf die Linsenoptik des Hubble Space
Teleskops zurückzuführen sind. Der Stern in der Mitte
des Bildes besitzt sogar noch zwei kleine horizontale Strahlen.
Aber um diese Strahlen geht es nicht. Die Materiejets von denen
hier die Rede ist, sind nicht zu sehen. Sie verraten sich durch
ihre Wirkung auf die umliegende Materie, die sie grün und
blau einfärben. So gesehen erstrecken sie sich bei diesem
Herbig-Haro Objekt, von oben (leicht links) über den
Zentralstern hinaus, nach unten (leicht rechts). Das was in
diese Richtung unsichtbar den Raum erfüllt, sind zwei
scharf gebündelte Materiestrahlen, die etwa 0,54
Lichtjahre, in das Weltall hinausreichen.
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Solche Jets sind nach den Erkenntnissen
der Astronomen George Herbig und Guillermo Haro nur bei sehr
jungen Sternen möglich, bei denen Teile der eingefangenen
Materie wieder in das Weltall zurückgeschleudert werden.
Bei diesem Stern, der ca. 960 Lichtjahre von der Erde entfernt
ist und etwas älter ist als Hubbles Variabler Nebel,
wurden schon große Teile der Staubscheibe aus der er
entstand, aufgesogen und/oder weggeblasen, so dass der Stern
frei zu sehen ist.
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Anfänglich werden junge Sterne von
einer Materiescheibe umgeben, aus der sich das Material
spiralförmig auf den entstehenden Stern zubewegt. Grosse
Teile dieser Materie bleiben dem Stern erhalten und er wächst.
Ein Teil des zugeflossenen Materials wird jedoch rechtwinklig
zur Staubscheibe, über die Pole des Sterns, in Form von
zwei Jets, wieder in das Universum hinausgeschleudert. Die
Geschwindigkeit dieser Materie kann bis zu 350 km pro Sekunde
betragen. Solche Jets strahlen auf dem Bild in den umgebenden
Nebel, erzeugen Schockfronten und bringen das Gas hier zum
Leuchten. Im Bild leuchten Wasserstoffatome grün,
Schwefelionen blau, andere Atome und Ionen, sowie das
reflektierte Licht des Sterns leuchten rot. Der nach oben
reichende Jet, dessen weiteste Ausdehnung etwa 0,2 Lichtjahre
beträgt, zeigt etwas stärker in die Erdrichtung. Sein
Gegenüber reicht von uns weg. Er ist scheinbar kraftloser,
was entweder an Resten des umgebenden Nebels liegt, die ihn
dämpfen, oder an zu geringen Materialmengen, die er
erleuchten kann.
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Unterhalb der zwei hell leuchtenden
Sterne in der unteren Hälfte des Bildes, verbirgt sich ein
weiterer Herbig-Haro Stern. Von diesem ist nur ein Jet zu
erkennen, dessen Gaskappe grün gefärbt ist.
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