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- Die drei kleinen Aufnahmen des obigen
Bildes stammen von der Chandra X-Ray Raumsonde und sollen in
der Bildmitte ein Doppelsternsystem im Licht der
Röntgenstrahlung zeigen. Von den zwei Sternen dieses
Systems ist einer bereits zu einem Schwarzen Loch
zusammengefallen. Die Punkte rechts und links neben dem
zentralen Punkt, stellen die Endpunkte zweier Jets dar, die von
dem Schwarzen Loch ausgehen. Die Grafik rechts im Bild
veranschaulicht die Theorie der Astrophysiker, mit der sie die
Ereignisse der kleinen Bilder interpretieren.
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Bei dem Doppelsternsystem XTE J1550
konnte 1998 ein heftiger Ausbruch beobachtet werden, bei dem
das System selber heller wurde und sich rechts und links neben
ihm zwei neue Lichtpunkte bildeten. Bei diesen Punkten, so
vermuten die Astrophysiker, handelt es sich um die Endpunkte
zweier Jets (Hotspots), die etwa 3 Lichtjahre voneinander
entfernt liegen. Sie entstanden, als Gas des Normalsterns zu
seinem Begleiter dem Schwarzen Loch floss, sich dort in dessen
Rotationsebene spiralförmig eindrehte, um dann in das
Schwarze Loch hineingezogen zu werden. Hierbei wird, aufgrund
der Wirkung von riesigen Magnetfeldern im Bereich des Schwarzer
Loches, ein Teil der einfliessenden Materie zu den Polen hin
beschleunigt und mit einer Geschwindigkeit, die nahe bei der
des Lichts liegt, über diese in das Weltall
hinausgeschossen. Dabei geben die Jets wegen der hohen
Temperaturen ihrer Gase, Licht im Bereich der Röntgenstrahlung
ab. Das Phänomen endet, wenn nicht mehr genügend
Material von dem Normalstern nachfliesst.
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Die Abfolge der drei Röntgenfotos
aus den Jahren 2000 und 2003 so meinen die Astrophysiker,
belegen und dokumentieren diese Theorie. Zunächst erschien
der linke Hotspot auf den Chandra Fotos, um dann durch den
rechten ergänzt zu werden. Im Verlauf von 3 Monaten
bildete sich dann der linke Hotspot zurück, während
der rechte noch immer mit hoher Intensität beobachtbar
blieb.
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