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- Heutige Astrophysiker können
schon einiges über die Geburt, das Leben und Vergehen von
Sternen berichten. Trotzdem erscheinen Ihre Aussagen hier und
da etwas grob und hingeworfen, so wie bei der folgenden
Geschichte zum Stern Sher25.
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Im Südsternbild Carina, inmitten der
Nebelwolke NGC 3603 befindet sich ein gigantisch
angeschwollener Stern, ein blauer Superriese, der das Stadium
des roten Superriesen, aufgrund seiner Grösse schlicht
übersprungen haben soll. Er trägt die Bezeichnung
Sher 25 und ist kein Mitglied des darunter liegenden
Sternhaufens. Vor ca. 6.600 Jahren hat dieser Stern eine
Gaswolke abgesondert deren Struktur von den Astronomen mit
einer Sanduhr verglichen wird. In der Vergrösserung des
obigen Bildes ist sie nur zu erahnen. Eine solche Struktur trat
auch bei der letzten von der Erde aus zu beobachtenden
Supernova auf. Diese fand 1987 in der Grossen Magellanschen
Wolke statt und erhielt die Bezeichnung SN1987a.
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Auf Grund dieser vorhergehenden
Beobachtung und weil natürlich eine begründete
Theorie zu dem physikalischen Ablauf besteht, der zu dem
Sanduhrnebel führte, vermuten die Astrophysiker nun das
baldige 'Ableben' von Sher 25, das wegen seiner Grösse in
Form einer Supernova stattfinden wird. Die Frage wann diese
Explosion stattfinden wird, beantworten sie mit, in 1000 oder
2000 Jahren. Diese Antwort erscheint grob und ungemein ungenau.
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Betrachtet man allerdings den genannten
Zeitraum im Verhältnis zu anderen Abläufen rund um
einen Stern, so ist man verblüfft welche Präzision
hinter diesen Zahlen steckt. Nimmt man den Lebenszeitraum eines
grossen Sterns mit nur 5 Milliadren Jahren an, so entpuppen
sich 1000 Jahre als ein Wert von 0,00002%. Ein Mensch der 80
Jahres alt wird, durfte etwa 42 Millionen Minuten leben.
Hiervon entsprechen 0,00002%, einer Zeit von 8,5 Minuten. Aus
dieser Sicht schätzt man sich schon fast glücklich,
dass sich manches doch nicht ganz so genau vorhersagen lässt.
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Die angegebenen Koordinaten und die
Entfernungsangabe sind die von NGC 3603
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