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- Alternativname HD 128620: Toliman,
Rigli Centauri
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Alternativname HD 128621: Proxima
Centauri
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Alpha Centauri ist mit nur 4,3
Lichtjahren Entfernung, der Nachbarstern der Sonne. Dabei
entsprechen 4,3 Lichtjahre, 40.086.000.000.000km = 40
Billiarden km oder 271.932AE. (1AE ist der Abstand zwischen
Erde und Sonne)
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Eine genauere Untersuchung von Alpha
Centauri ergibt, dass es sich bei ihm um ein 3fach
Sternensystem handelt, bei dem zwei Komponenten, die Centauri A
und B genannt werden, sehr dicht beieinander liegen. Ihr
Abstand beträgt etwa als 23AE, was über den Daumen
gepeilt, dem Abstand zwischen Sonne und Uranus entspricht. Dem
blossen Auge erscheint das System als ein heller Punkt mit
einer scheinbaren Helligkeit von 0,27m. In kleinen
Fernrohren kann man aber erkennen, dass es sich um zwei
gelbliche Sterne handelt von denen der grössere, Centauri
A, auf den Namen Toliman oder Rigli Centaurus (Fuss des
Kentaur) hört. Er leuchtet mit einer scheinbaren
Helligkeit von 0,01m während es Centauri B auf 1,4m
bringt. Beide Sterne umrunden sich im Verlauf von 80 Jahren.
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Proxima Centauri
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Der dritte Stern dieses Systems steht
rund 2° abseits von den ersten beiden. Er besitzt den Namen
Proxima Centauri. Proxima Centauri ist ein sehr kleiner Stern
der 11. Helligkeitsklasse, ein Roter Zwerg, der nach Messungen
der ESO vom Dezember 2002 knapp seinem Schicksal als Brauner
Zwerg entgangen ist. Er besitzt nur die doppelte Masse, die
nach Ansicht der Astrophysiker notwendig ist, damit ein
Wasserstoffballon überhaupt zu einem Stern mit
Wasserstofffusion wird. Mit dieser Masse, die rund 150mal
grösser ist als die des Gasplaneten Jupiter, schafft es
Proxima Centauri den 1,5 fachen Durchmesser von Jupiter zu
erreichen. Seine Oberflächentemperatur liegt irgendwo
zwischen 2000 bis 3000°C. Proxima Centauri umrundet das
Paar aus Centauri A und B in etwa 1 Million Jahren und steht im
Moment ungefähr 0,1 Lichtjahr näher zur Erde als die
beiden anderen. Proxima Centauri, der bereits im Jahr 1915
entdeckt wurde, soll ein Flare Stern sein, also ein solcher,
der seine Helligkeit unvermittelt für kurze Zeit
verändert. Das vergrösserte Bild zeigt seine Position
in Bezug auf die beiden grossen Komponenten durch einen Pfeil.
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Das Bild oben zeigt das Sternpaar
Centauri A/B in überdimensionaler Grösse. Dieser
Effekt resultiert aus einer Überbelichtung, denn die
Sterne selber müssten in Punktgrösse erscheinen.
Andererseits macht das Bild klar, warum es nicht möglich
ist, kalte Planeten, die sich in unmittelbarer Nähe einer
Sonne befinden müssen, auf diese Weise zu entdecken. Sie
sind zu klein, leuchten nicht selber und würden demnach
eine lange Belichtung bedingen. Das Resultat einer langen
Belichtung ist aber die Überstrahlung der unmittelbaren
Umgebung, so wie im obigen Bild zu sehen.
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Mehr über Sterne im Menüpunkt:
Universum:
Sterne, ihre Entstehung, ihre Kinderstube, ihr Ende
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