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Weltzeit
-UTC-
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Die Weltzeit oder UTC (Universal Time Coordinated) wurde 1968
eingeführt. Sie ist der Versuch, die Genauigkeit mit der
Atomuhren Sekunden messen und das bürgerliche Empfinden für
Tag und Nacht, sowie Monate und Jahre, in Einklang zu bringen.
Bei ihr beginnt ein neuer 'Tag' um Mitternacht und nicht wie bei
der alten GMT (Greenwich Mean Time von vor 1920) zur
Mittagsstunde.
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Tage sind bekannter Weise, je nach Entfernung der Erde zur
Sonne, nicht immer gleich lang und auch das Jahr, also der
Umlauf der Erde um die Sonne, besitzt Toleranzen. So
gleichförmig, wie wir es wahrzunehmen meinen, fliegt die
Erde eben doch nicht um die Sonne. Zwar sind die Abweichungen
für das alltägliche, menschliche Zeitempfinden gering,
dennoch summieren sich die Abweichungen im Verlauf der
Jahrtausende zu merkbaren Fehlern. So machte es Sinn, sich auf
ein welteinheitliches Zeitmaß zu einigen was mit der UTC
geschehen ist.
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Bei dieser überwacht und koordiniert seit 1987 das
Internationale Büro für Maße und Gewichte
(BIPM-Bureau International des Poids et Mesures) in Paris die
Atomzeit UT und seit 1899, der Internationale Dienst für
Erdrotation und Referenzsysteme (IERS -International Earth
Rotation and Reference Systems Service) in Frankfurt /Main, die
tatsächliche Zeit, welche die Erde für eine Drehung um
sich selber und den Umlauf um die Sonne benötigt.
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- Zeitzonen Definition UTC, GMT, MEZ
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UTC ist die Zeit, die auf dem 0. Längengrad herrscht. Aus
historischen Gründen wurde der 0. Längengrad in
Greenwich, einer Stadt bei London (England) festgelegt. Von dort
aus umspannen die Längengrade die Erde, bis sich der Kreis
nach 180° westwärts und 180° ostwärts, auf der
'Rückseite' der Erde schliesst.
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Wenn die Sonne über dem 0. Längengrad im Zenit steht,
lautet die Weltzeit 12:00 Uhr. Da das Sonnenlicht wegen der
Drehung der Erde, von Osten nach Westen über die Erde
wandert, muss es in Berlin, dass östlicher als Greenwich
liegt, bereits Nachmittag sein. Berlin liegt grob gesehen auf
dem 15. Längengrad in Richtung Osten und da der Tag 24
Stunden besitzt und 360 Grad geteilt durch 24 den Wert 15
ergibt, muss es in Berlin eine Stunde später sein. Hier ist
es bereits 13:00 Uhr. Die Zeit verschiebt sich also auf der
Längenteilung alle 15° um eine Stunde. Insgesamt muss
es dem entsprechend, rund um die Welt 24 Bereiche geben in denen
die Zeit um jeweils eine Stunde verschoben ist. 12 davon liegen
ostwärts und es wird alle 15° eine Stunde später,
12 Stundenteilungen liegen westwärts und es wird alle 15°
auf der Längenteilung, eine Stunde früher. Dort wo die
beiden Teilungen aneinanderstossen beginnt bei dem gewählten
Beispiel gerade der neue Tag, der sich wiederum von Osten nach
Westen über die Erde ausbreiten wird. Dieser Längengrad
liegt zwar mitten im Stillen Ozean, dennoch durchtrennt er
einige Inseln, auf denen das Phänomen auftritt, dass man
bei dem Schritt über die gedachte Längengradlinie vom
gestrigen Tag in den morgigen Tag tritt, oder aber zurückgehen
kann in den vorherigen Tag. Diese Linie wird IDL, International
Date Line, oder Datumsgrenze genannt.
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Die realen Zeitzonen
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Anhand der UTC lässt sich für jeden Ort der Erde eine
sekundengenaue Ortszeit berechnen und die Stundenzonen auf den
Längengraden bieten einen sinnvollen Anhalt für die
Einteilung der Welt in Zeitzonen. Für Staaten oder
Staatengemeinschaften ist es allerdings nicht wünschenswert,
wenn sich auf ihrem Staatsgebiet mehrere Stundenzonen befinden.
So verlaufen die Zeitzonen, abweichend von den Stundenzonen, in
der Regel nicht auf den Längengraden, sondern entlang der
Staatsgrenzen. Allerdings ist diese Regelung bei grossen Staaten
wie den USA, Kanada und Russland nicht durchzuhalten. Diese
Staaten besitzen mehrere Zeitzonen. In Europa haben sich dagegen
viele Länder zu einer gemeinsamen Zeitzone
zusammengeschlossen. So besitzen beispielsweise Frankreich und
Spanien die gleiche Zeit wie die Bundesrepublik Deutschland,
auch wenn es bei ihnen nach der Längengradteilung und dem
Sonnenstand noch früher ist und sie eigentlich die Zeit von
Greenwich und London besitzen sollten. Einen Sinn macht dies,
wenn man einmal an die Fahrpläne der Eisenbahn und den
Flugverkehr denkt. Irritierend mag es dagegen schon sein, wenn
es in Madrid später ist als in London, obwohl London ein
gutes Stück östlicher liegt als Madrid.
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Unregelmässigkeiten in den Zeitzonen
Einige
Länder haben Zeitzonen festgelegt, die von den üblichen
Stundenschritten abweichen. Diese sind in der Weltzeitkarte
auf der Vorseite vermerkt. Betroffen sind
beispielsweise .. -
Indien +5½ .. Irak +3½ .. Iran +4½ ..
Myanmar (Burma) +6½ .. Nepal +5¾ .. Neufundland
-3½ .. Zentral-Australien +9½ .. einige Inseln von
Französisch Polynesien -9½ .. die Pitcairn Inseln
-8½
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Namen der Zeitzonen
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Die Zeitzonen besitzen abkürzende Namen, die jedoch für
die einzelnen Bereiche, Staaten und Sprachen vielfältig
ausfallen. In der Weltzeitkarte werden einige genannt.
Benachbarte Beispiele sind ..
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UTC -WET (West European Time)
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UTC+1 CET (Central European Time) = MEZ
(Mitteleuropäische Zeit)
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UTC+2 -EET (East European Time)
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UTC+3 -MSK (Moscow Time) = BT (Baghdad Time)
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Sommerzeit MESZ
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Aus energiewirtschaftlichen Gründen werden in vielen
Ländern der Erde, während der Sommermonate, die Uhren
um eine Stunde vorgestellt. Diese Zeit nennt man die Sommerzeit.
In Zentraleuropa wird die Zeitzone dann MESZ (MittelEuropäische
SommerZeit) genannt. Gegenüber der Weltzeit UTC bedeutet
dies eine Zeitdifferenz von +2 Stunden, anstelle der einen
Stunde bei der MEZ.
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Im normalen Leben fallen die Zeitzonen und gesetzlich erlassenen
Zeitverschiebungen nicht unbedingt auf. Augenfällig werden
sie im Urlaub, wenn man eine Zeitzone überfährt, z.B.
nach Portugal, Griechenland oder Finnland, oder wenn man mit dem
Flugzeug über weite Strecken unterwegs ist, bzw. mit einer
weit entfernten Person Kontakt aufnehmen möchte.
Weltumfassende Dienste dagegen, müssen sich auf eine
einzige Zeitansage stützen .. und das ist die Weltzeit UTC.
So sagt beispielsweise der Radiosender Deutsche Welle, der an
jedem Ort der Welt empfangen werden kann, seine Sendezeiten
grundsätzlich in der Weltzeit an. Der Benutzer dieser Zeit
muss die UTC dann auf seinen Standort umrechnen. Bei der
Ermittelung von Landeszeiten mit der Weltzeitkarte muss die
Unterscheidung zwischen Normal- und Sommerzeit ebenfalls
berücksichtigt werden. Zudem ist zu beachten, dass die
Trennlinie zwischen beiden Zeiten der Äquator ist. Wenn auf
der Nordhalbkugel Sommer 'angesagt' ist, dann herrscht auf der
Südhalbkugel Winter ... wobei es im Bereich des Äquators
kaum einen Sinn macht zwischen Sommer- und Winterzeit zu
unterscheiden. Mehr zu den Weltzeitzonen findet man auch unter:
www.worldtimezone.com
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Zeit der Weltzeitkarte
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Die Weltzeitkarte,
die von der vorherigen Seite gestartet werden kann, erhält
ihre Basiszeit zusammen mit der Zeitzone von der Uhr des Servers
www.GoBlack.de.
Dieser liefert die Mitteleuropäische Zeit (MEZ=CET)
bzw. die dortige Sommerzeit (MESZ=CEST). Da der Server in
Abständen mit der Atomzeit der PTB synchronisiert wird,
dürfte seine Zeit, abgesehen von den Laufverzögerungen
im Internet, für die meisten Anwendungen genügend
genau sein. Etwas genauer ist die über dem Link angezeigte
Atomzeit der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB), die
ebenfalls die MEZ bzw. MESZ anzeigt. Aber auch sie kann wegen
der Laufzeitverzögerung der Datenpakete im Internet, nur
Zeiten anzeigen, die im Bereich einer Sekunde genau sind.
Benötigt man eine sekundengenaue Zeit, so bleibt nur der
Empfang und die Decodierung der Atomzeit von der PTB mit Hilfe
eines DCF77 Radioempfängers (Mittelwelle 77,5kHz).
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Die Basiszeit der Weltzeitkarte wird nach dem Empfang der Seite
vom GoBlack-Server durch ein JavaScript auf ihrem Rechner, in
Sekundenabständen fortgeführt. Hierbei ist zu
beachten, dass die Sekundenintervalle der diversen Browser nicht
immer und genügend genau, einer Sekunde entsprechen. Nach
einiger Zeit kann es also sein, dass die angezeigte Zeit,
aufgrund dieser Ungenauigkeit, abgedriftet ist. In diesem Fall
kann die Seite durch den Link [Zeit neu laden] mit der Zeit des
GoBlack-Servers neu in Übereinstimmung gebracht werden.
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