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- Im Bereich der größten Atomzusammenballung
entstand die Sonne. Wegen ihrer schneller wachsenden
Gravitationskräfte sammelte sie den größten Teil
der Gase und des Staubes der Ursprungswolke und zwang im Bereich
ihrer Gravitation, alle anderen Staub- und Gasknäuel in
ihre Umlaufbahn. Die ihr nächsten Planeten Merkur, Venus,
Erde und Mars blieben also klein. Aus welchem Grund zwischen
Mars und Jupiter ein Gürtel aus Kleinplaneten (Asteroiden)
folgt, also aus großen Gesteinsbrocken, die sich scheinbar
nicht zu einem Planeten zusammenzogen, ist bis heute ungeklärt.
Vermutungen besagen, dass dort ein Planet existierte, der
möglicherweise durch einen Zusammenstoß zerbrach,
oder dass der Riesenplanet Jupiter die Bildung eines Planeten
verhinderte.
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Die hinter diesem Asteroidengürtel folgenden Planeten
besitzen riesige Ausmaße und bestehen wie die Sonne
vorwiegend aus Wasserstoff und Helium. Jupiter, Saturn, Uranus
und Neptun sind wahrscheinlich verhinderte Sonnen, die den Staub
und das Gas, in relativer Ruhe vor der Gravitation der Sonne
sammeln konnten, weil sie weit genung von ihr entfernt waren.
Aber dennoch bekamen sie nicht genügend Materie ab, um die
Kernfusion zu starten, mit der sie selber zu einer Sonne
geworden wären. Dennoch strahlen sie auch heute noch mehr
Wärme ab, als sie von der Sonne erhalten. Das liegt daran,
dass die auf ihrer Schwerkraft basierende Zusammenballung bei
ihnen noch nicht abgeschlossen ist, und durch den Druck, welcher
durch die zusammenziehenden Kräfte auf das Innere der
Planeten wirkt, entsteht Wärme. Dieses Phänomen kann
man auch beobachten, wenn man das Ventil einer Luftpumpe zuhält
und die Luft mit dem Pumpenstab zusammendrückt.
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Die Region hinter dem Planeten Neptun blieb bis 1930, dem
Entdeckungsjahr des Zwergplaneten Pluto, im Dunkel des Weltalls
verborgen. Erst seit 1992 sortieren sich Theorie und Wissen auch
über diesen Bereich. Wie man heute weiß, folgt im
Raum um und hinter Pluto wieder ein Gürtel aus
Kleinplaneten, den man nach einem holländischen Astronomen,
Kuiper-Gürtel nennt. Größter Repräsentant
dieses Bereichs war bis 2005 der 'Planet' Pluto und seit 2005
ist es der Zwergplanet Eris. Mit dessen Entdeckung wurde auch
Pluto im Jahr 2006 zu einem Zwergplaneten herabgestuft.
Insgesamt sind im Jahr 2008 neben Pluto über 1000 weitere
Objekte des Kuiper -Gürtels bekannt und es werden jährlich
mehr.
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Was hinter dem Kuiper-Gürtel kommt entzieht sich auch den
Instrumenten der heutigen Zeit. Diese haben schon
Schwierigkeiten die im Durchmesser 100 - 400km großen
Asteroiden des Kuipergürtels zu erkennen .. und die sind
nur zwischen 35 bis 50 mal den Abstand Sonne-Erde (also 50
Astronomische Einheiten = 50AE) entfernt.
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Eine Theorie des Holländers Oort sagt, dass in etwa 10.000
bis 50.000 Abständen Sonne-Erde (50.000AE) die Gravitation
der Sonne weitestgehend aufgehoben sei und sich um die Ebene des
Sonnensystems eine Kugelhülle, wirr herumschwirrender
Gesteins- und Eisbrocken befindet. Man nennt sie die Oortsche
Wolke und sie stellen die Reste der Wolke dar, aus der sich das
Sonnensystem entwickelte. Hier ist die Heimat der Kometen, die
sich ab und zu in das Sonnensystem verirren. Die Beobachtung von
Kometen mit lang gestreckten Flugbahnen und deren
Geschwindigkeiten begründen diese Theorie. Wie weit die
Ortsche Wolke in das Weltall hinausreicht ist unbekannt, so wie
ihre Existenz nur eine wohlbegründete Annahme ist. Bisher
gibt es keine messtechnisch fassbaren Fakten für ihr
Vorhandensein.
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Systematik des Sonnensystems
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Bis zum Jahr 2006 galt die Weisheit, dass die Sonne neun
Planeten hätte, doch schon seit dem Jahr 1993 wurde in den
Kreisen der Astonomen lauter werdend darüber diskutiert, ob
diese Systematik aufrecht erhalten werden könne. Den Grund
hierfür lieferten unter anderem, drei im gleichen Jahr neu
gefundene Objekte von ~100km Durchmesser, und den Bezeichnungen
1993 RO, 1993 RP und 1993 SB, die seit Plutos Endeckung die
ersten neuen Objekte in dem Bereich hinter Neptun darstellten.
Ihnen folgten in den Jahren 2000-2004 weitere, deren Durchmesser
teilweise bis dicht an den von Pluto reichten. Den vorläufigen
Höhepunkt dieser neu begonnenen Suche, stellte der im Jahr
2005 entdeckte Kleinplanet 2003 UB313 (heute Eris) dar, der
sogar Plutos Größe übertraf. Schon zuvor wollte
Pluto nicht so recht in das Planetenschema hineinpassen, nun
jedoch mussten die Astronomen handeln und ihre Systematik
anpassen.
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Seit dem August des Jahres 2006 gilt nun, dass um die Sonne acht
Planeten und mindestens drei Zwergplaneten kreisen. Im Jahr 2008
kam mit Makemake ein vierter Zwergplanet hinzu, und es ist
anzunehmen, dass bald weitere folgen werden. Durch diesen
Schritt wurde Pluto nach 76 Jahren von seinem Status als Planet
zu einem dieser Zwergplaneten herabgestuft. Hinzu kamen Ceres,
der ehemals größte Asteroid aus dem Bereich zwischen
Mars und Jupiter, der auch schon einmal den Status eines
Planeten besaß, sowie der neu gefundene Zwergplanet Eris
und 2008 Makemake (Ma-kei Ma-kei). Seither lautet die Abfolge
der Planeten im Sonnensystem von innen nach außen ..
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Merkur,
Venus, Erde, Mars,
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Ceres,
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Jupiter,
Saturn, Uranus, Neptun,
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Pluto,
Makemake, Eris
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Zudem wurde den Astronomen bewusst, dass des in Bereich hinter
Neptun einen weiteren Raum für Asteroiden gibt. Bis zum
Jahr 2008 stieg die Zahl der bekannten, hier beheimateten
Kleinplaneten auf ~1000 und es werden jährlich mehr.
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- Definitionen der IAU vom 24.08.2006
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Die konkreten Definitionen der Internationalen Astronomischen
Union (IAU) für nicht als Stern zu bezeichnende Objekte
eines Sonnensystems lauten seit dem 24.August 2006 ..
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1. Planet:
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Ein Planet ist ein Objekt, welches sich auf einer direkten Bahn
um einen Stern befindet (also kein Mond ist, der den Stern
indirekt umkreist), über eine ausreichende Masse verfügt,
um durch seine Eigengravitation eine annähernd runde Form
zu bilden, und das die Umgebung seiner Bahn bereinigt hat.
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2. Zwergplanet (Dwarf Planet):
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Ein Zwergplanet ist ein Objekt, welches sich auf einer direkten
Bahn um einen Stern befindet, über eine ausreichende Masse
verfügt, um durch seine Eigengravitation eine annähernd
runde Form zu bilden, und das die Umgebung seiner Bahn nicht
bereinigt hat.
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3. Kleinkörper (Asteroid / Planetoid):
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Als Kleinkörper wird ein Objekt bezeichnet, welches sich
auf einer direkten Bahn um einen Stern befindet, über keine
ausreichende Masse verfügt, um durch seine Eigengravitation
eine annähernd runde Form zu bilden, sowie die Umgebung
seiner Bahn nicht bereinigt hat. Hierzu gehören die
unregelmässig geformten Asteroiden (Kleinplaneten) und
Kometen.
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4. Mond:
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Als Mond wird ein Objekt bezeichnet, welches sich auf einer Bahn
um einen Planeten, Zwergplaneten oder Kleinkörper befindet
und somit die Sonne nur indirekt umkreist.
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