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Die
Planetenkörper-
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Waren die Planetenkörper im Verlauf ihrer Geschichte einmal
flüssig, so formten sie sich zu einer Kugel. Diese Kugeln
sind aufgrund der Eigenrotation der Planeten am Äquator
meist dicker und zu den Polen hin abgeplattet. Durch
Masseverschiebungen oder Gravitationswirkungen mit andern
Planeten, Monden oder Sonnen können noch weitere
Abweichungen von der Kugelform auftreten, die zu Beulen auf der
Planetenoberfläche führen oder zu einer Birnenform,
wie beim Mars, bei dem die südliche Halbkugel 1-2km dicker
ist als die nördliche.
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Mittlerer Radius
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Als mittleren Radius eines Planeten bezeichnet man das
geometrische Mittel zwischen dem Radius des Planeten von seinem
Mittelpunkt zum Äquator (rä) und dem Radius von seinem
Mittelpunkt zum Pol (rp). Man berechnet ihn nach der Formel:
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mittlerer Radius = (rä + rp) / 2
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Elliptizität
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Um einen schnellen Vergleich über das Maß der
Abplattung zwischen zwei Himmelskörpern unterschiedlicher
Größe vornehmen zu können, wurde von den
Astronomen die Elliptizität eingeführt. Sie besitzt
keine Einheit und berechnet sich wie folgt:
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Elliptizität = (rä-rp) / rä
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Die Werte der Elliptizität können zwischen 0 und 1
liegen. Für die Elliptizität einer idealen Kugel würde
0 herauskommen und für eine flache, in der Äquatorebene
liegende Scheibe ohne Dicke der Wert 1. Der letzte Wert ist ein
theoretischer Zustand und wird natürlich von keinem
Himmelskörper erreicht.
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Neben den Angaben, die die geometrische Form eines Planeten
beschreiben gibt es solche, die seine materiellen Eigenschaften
betreffen. Hierzu gehören seine Masse, seine mittlere
Dichte, seine Oberflächenschwerkraft und weitere..
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mittlere Dichte
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War ein Planeten einmal flüssig, so kann davon ausgegangen
werden, daß sich die schweren Elemente in seinem Kern und
die leichteren Elemente sich schalenförmig nach außen
hin angelagert haben. Zudem herrscht im Kern des Planeten
aufgrund der gravitativ bedingten Massenkompression ohnehin eine
größere Dichte als in den äußeren
Schichten. Die mittlere Dichte ignoriert diese unterschiedlichen
Verteilungen und tut so, als läge eine gleichmäßige
Verteilung der Materie im gesamten Körper vor.
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Oberflächen-Gravitation
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Die Oberflächen-Gravitation oder Massenbeschleunigung gibt
an, mit welcher Beschleunigung eine Masse an der Oberfläche
eines festen Körpers zu rechnen hat. Bei gasförmigen
Körpern bezieht sich dieser Wert auf eine Tiefe, bei der
der Druck 1 bar entspricht. Gas das oberhalb dieser Tiefe liegt
wird als Atmosphäre des Gaskörpers betrachtet.
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Fluchtgeschwindigkeit
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Die Fluchtgeschwindigkeit gibt an, welche Geschwindigkeit ein
Körper erreichen muss, um die Anziehungskräfte des
Planeten zu überwinden. Ist seine Geschwindigkeit kleiner,
so fällt der Körper auf den Planeten zurück.
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