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- Das Transneptunobjekt Pluto ist ein Zwergplanet. Er ist eine
Steinkugel, mit einer stark elliptisch und exzentrischen Bahn.
So unterschreitet er alle 228 Jahre für etwa 20 Jahre die
Bahn von Neptun wodurch Neptun hinter ihm zu finden ist. Bei
Pluto war bisher keine Raumsonde und so sind über ihn nur
Daten bekannt, die sich aus Bahnbeobachtungen und
Spektralanalysen ermitteln lassen. Im Jahr 2006 startete die
Nasa eine Sonde mit Namen 'New Horizons' die Pluto im Jahr 2015
erreichen wird.
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Das man ihm nach 76 Jahren seinen Status als Planet aberkannte
liegt daran, dass er ein Objekt innerhalb eines
Asteroidengürtels ist, deren Mitglieder Plutons genannt
werden. Er besitzt also eine Umlaufbahn um die Sonne, die als
nicht 'freigeräumt' gilt.
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- Plutos Existenz wurde schon lange vermutet, aber seine
Entdeckung gelang erst am 18. Februar 1930. An diesem Tag sieht
der Astronom Clyde Tombaugh am Lowell Observatorium in Arizona
Fotoplatten vom Januar des gleichen Jahres durch, auf denen er
einen, sich schneller bewegenden Lichtpunkt erkennt. Er
identifizierte ihn als neues Objekt, welches die Sonne umrundet.
Aus diesem Lichtpunkt wird 76 Jahre lang, der neunte Planet des
Sonnensystems mit Namen Pluto.
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Plutos Eigenschaften passen zwar nicht in die Systematik des
inneren Sonnensystems, er ist sehr klein, seine Bahn ist stark
elliptisch ausgeprägt, auch ihre Neigung gegen die
Hauptebene des Sonnensystems ist ungewöhnlich gross,
dennoch bleibt sein Status als Planet unangetastet. Erst im Jahr
2006, kann sich die Internationale Astronomische Union (IAU)
entschliessen, ihn vom Status eines Planeten zurückzustufen
um dadurch eine befriedigendere Systematik in Bezug auf die
Objekte des Sonnensystem einzuführen. Seit dem 24.August
2006 ist Pluto zusammen mit Ceres und dem 2005 gefundenen
Asteroiden Eris, der grösser ist als er, ein Zwergplanet
der Sonne und zudem eines der vielen Transneptunobjekte, den
TNOs.
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Das Wissen über Pluto ist gering. Keine Raumsonde flog ihn
bisher an, und sein grösster Mond Charon, über den es
seit 1978 Spekulationen gibt, konnte erst durch das Hubble Space
Teleskop gesichtet werden. Die Beschaffenheit von Plutos
Oberfläche liegt ebenfalls noch im Dunklen. Man vermutet,
dass sie wie die von Mars, durch unzählige Meteoritenkrater
zerfurcht ist.
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Pluto weist eine Vielzahl von Besonderheiten auf. Gemessen an
den anderen Planeten bewegt sich Pluto auf einer ungewöhnlich
lang gestreckten, elliptischen Bahn um die Sonne. Sein Abstand
zu dieser beträgt dabei zwischen 4,42 Milliarden und 7,36
Milliarden km. Aufgrund dieses lang gesteckten Bahnverlaufs kann
er der Sonne näher kommen als Neptun. Dieser Fall trat im
Jahr 1979 ein und hielt 20 Jahre, bis zum März 1999 an.
Während dieser Zeit war Neptun der äusserste Planet.
Dieser Vorgang wird sich in 228 Jahren wiederholen.
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Auch Pluto's Bahnneigung zur Ekliptik ist mit 17,1°
aussergewöhnlich gross. Andererseits vermindert sie die
Gefahr, dass Neptun und Pluto zusammenstossen. Über den
inneren Aufbau von Pluto ist nur sehr wenig bekannt. Seine
geringe Dichte weist darauf hin, dass er zu grossen Teilen aus
Methan- und/oder Wassereis bestehen muss. Den Rest könnte
silikathaltiges Gestein bilden. Es ist nicht bekannt, ob sich
das gesteinsbildende Material in seinem Kern gesammelt hat.
Möglicherweise ist Pluto wie ein Kometen, als grosser
schmutziger Schneeball aufgebaut. Mit einem Durchmesser von
2.320 km ist Pluto kleiner als der Erdmond und nur doppelt so
gross wie sein Mond Charon. Die Masse von beiden zusammen,
erreicht sogar nur den 5.Teil des Erdmondes, was die Astronomen
schon länger dazu bewog, Pluto als Planeten nicht recht
anerkennen zu wollen.
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- Pluto wandert in 248 Jahren einmal um die Sonne und dreht
sich in 6,3 Tagen einmal um sich selber. Seine Gravitation ist
nur 1/25 so gross wie die der Erde. Dennoch scheint Pluto eine
dünne Atmosphäre zu besitzen. Man vermutet, dass es
sich um Methangas handelt, welches sich in sehr geringer Menge
um den Planeten herum gesammelt hat. Es wird geschätzt,
dass sein Druck 100.000 mal geringer ist als der irdische
Luftdruck. Auch ein Magnetfeld spricht man Pluto wegen der
geringen Dichte ab. Für ein Magnetfeld wäre ein
Eisenkern notwendig, der bei dieser Dichte nicht vorliegen kann.
Die Helligkeit auf der Plutooberfläche ist gering. Sie
erhält nur 1/1500 des Lichtes, das auf der Erde ankommt.
Jedoch ist die punktförmige Sonne noch immer 100 mal heller
als der irdische Vollmond. Ein Lichtstrahl von der Sonne
benötigt dabei 5,5 Std bis er bei Pluto ankommt.
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Das Jahr 2005 wurde erneut zu einem Entdeckungsjahr von
Plutomonden. Mit dem Hubble-Space Teleskop wurden zwei kleine
Körper gefunden, die schon 2002 auf einer Hubbelaufnahme zu
sehen waren und sich nach einer neueren Untersuchung weiterhin
im Bereich um Pluto herum aufhalten. Es verdichtet sich die
Annahme, dass es sich um zwei weitere Monde des Planeten
handelt. In diesem Fall wäre Pluto das erste vierfach
Objekt im Bereich des Kuipergürtels. Die beiden Monde
werden mit Durchmessern von 60 und 200km angegeben. Sie umrunden
Pluto in einer Entfernung von etwa 49.000km und 65.000km und
entgegen dem Uhrzeigersinn. Ihre Namen wurden im Jahr 2006 mit
Nix (S/2005 P1) und Hydra (S/2005 P2) festgelegt.
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