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- Die Erde besitzt einen Durchmesser von 12.740 km und eine
mittlere Dichte von 5,5 g/cm³. Nach den heutigen
Erkenntnissen hat sie den folgenden Aufbau.
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Tief im Inneren befindet sich ein fester metallischer Kern (6)
aus Eisen und Nickel, der etwa einen Durchmesser von 2.440km
besitzt. Obwohl die Temperatur etwa 4000°C beträgt ist
er wegen des hohen Druckes von etwa 4 Milliarden Hektopascal
(400 Mrd.N/m²), nicht flüssig, sondern fest. Jeder
Kubikzentimeter wiegt hier 13,3 bis 13,6 Gramm. Ihm schließt
sich der flüssige äußere Metallkern (5),
ebenfalls aus Nickel und Eisen an. Wegen des geringeren Druckes
sind die Atome hier nicht so heftig zusammengedrückt und so
beträgt die Dichte nur noch 10,0-12.3 g/cm³. Diese
Schicht beginnt etwa 2900km unter der Erdoberfläche.
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- Ihr folgt nach außen hin der untere Mantel (4) in dem
die Dichte sprungartig von 10 auf 5 g/cm³ abnimmt. Diese
Verringerung der Dichte so vermutet man, liegt einmal an der
weiteren Druckabnahme, aber ebenso an einem Wechsel des
Materials.
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Man geht davon aus, dass der untere Mantel aus schweren
Silikaten (Verbindungen mit Silizium) und Metalloxiden besteht,
die wegen ihres geringeren Gewichts auf dem flüssigen
Nickel-Eisen-Kern schwimmen.
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Innerhalb dieser Schicht sollen starke Umwälzströmungen
herrschen, die den oberen Mantel (3) der in etwa 700km Tiefe
beginnt, erhitzen und ihn verflüssigen. Er besteht aus
leichteren Silikaten, die man Achondrite nennt und er liefert
den Auswurf der Vulkane. Auf dem oberen Mantel, der
Asthenosphäre (2) schwimmt die Erdkruste, die Lithosphäre
(1). Sie hat nur noch eine Dichte von 3,3 abnehmend auf 2,9
g/cm³. Ihre Dicke beträgt über den Kontinenten
bis zu 30km, in seltenen Fällen bis 100km. Auf dem
Meeresboden ist die Erdkruste teilweise nur 7km dick.
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Die Temperatur steigt von der Erdoberfläche nach unten um
ca. 30°C pro km, so dass Sie in 100km Tiefe 3000°C
erreicht. Hernach ist der Temperaturanstieg wesentlich geringer,
so dass er im festen Kern, etwa die bereits erwähnten
4000°C erreicht.
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