Nachbarsonne Alpha CentauriZwergplanet Ceres und die Mainbelt ObjekteTrans-Neptun AsteroidenZwergplanet PlutoPlanet NeptunZwergplanet Makemake, Haumea, ErisPlanet UranusPlanet SaturnPlanet JupiterPlanet MarsPlanet ErdePlanet VenusPlanet MerkurStern Sonne

 

© NASA - GoBlack

 


 

Sonnensystem

 

 

 

Modell der Sonne mit ihren Planeten

 

 

 

 

 

 


 
 
 
 
Für den irdischen Beobachter scheint sich die Sonnenoberfläche nicht zu verändern. Gleißend helles Licht verhindert einen direkten Blick und die Benutzung starker Filter, wie man sie bei einer Sonnenfinsternis benutzen muss, liefern auch keine zusätzlichen Erkenntnisse. Dass auf der Sonne die Elemente toben, gewaltige Vorgänge ihre Oberfläche durchwühlen und ihre Strahlung verändern, erfährt man nur auf Bildern, die mit zusätzlichem Gerät und /oder besonderen Sensoren angefertigt wurden.

Die schwarzen Punkte des Bildes sind Sonnenflecken. Sie erscheinen so dunkel, weil hier die Temperatur der Oberfläche etwa um 1000°C geringer ist als in der Umgebung, wo etwa 5700°C herrschen. Der Grund für diese Abkühlung sind Magnetfelder, die an solchen Stellen austreten und das Nachströmen heißer Gase aus dem Inneren der Sonne verhindern. Sonnenflecken verschwinden wie sie gekommen sind. Sie bestehen nur einige Wochen und alle 11,4 Jahre besitzt ihr Auftreten ein Maximum. Dass die Sonnenflecken unter Umständen größer sein können als die Erde, oder sogar Neptun und Uranus, zeigen deren Vergleichsbilder darunter.

Bei den kleinen Kügelchen unter dem Sonnenbild wurde versucht, die acht Planeten, die drei Zwergplaneten und einige der größten Monde des Sonnensystems, weitgehend maßstabsgerecht darzustellen. Nur die maßstabsgetreue Darstellung der Entfernungen war nicht möglich. In diesem Fall hätte das Bild eine Länge von nahezu 2 km bekommen. Hätte man noch unsere Nachbarsonne Alpha Centauri darstellen wollen, die ein wenig größer ist als unserer Sonne, so wäre das Bild 4.755 km lang geworden. Von Hamburg bis zum Nordpol sind es rund 4000 km, bis nach New York rund 6000 km. Irgendwo dort müsste nach diesem Modell ein zweites Bild der obigen Größe aufgestellt werden. Ob man auf diesem noch die Erde sehen würde, ist zu bezweifeln und verdeutlicht das Problem des Auffindens von Planeten bei anderen Sonnen.

Ein weiteres Problem dieses Bildes ist eher philosophischer Natur. Auf dem Kügelchen, das mit Erde beschriftet ist, gibt es Leben. Pflanzen und Tiere. Davon gruppieren sich im Jahr 2010 etwa 6,7Mrd Tiere in die Gattung der Menschen. Selbst mit deren leistungsfähigster Sehprotese, dem Elektronenrastermikroskop, wäre in dem gewählten Maßstab kein einziger zu erkennen. Kann es sein, dass Menschen sich selber, ihr Verhältnis zu den Mitlebewesen dieser Erde und ihre Stellung zu Gott oder Allah oder wie immer die Allmacht genannt werden mag, die das Universum erschuf , maßlos überschätzen?
 
 
 
 

 

Achtung: Der direkte Blick in die Sonne, zumal mit einem Fernrohr, führt zu einer unmittelbaren Erblindung !!

 

 

Ungeübte Hobby-Astronomen sollten die Sonne nur indirekt beobachten. Bei dieser Methode wird das Bild des Teleskops auf einer Scheibe aufgefangen und somit sichtbar gemacht.

Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten die Sonne anzusehen, jedoch bedürfen diese geeigneter und sicherheitsgeprüfter Mittel. Fernrohre, durch die hindurch die Sonne mit den Augen beobachtet werden sollen, müssen starke, sicherheitsgeprüfte Filter besitzen, die unverrutschbar montiert werden können. Diese Filter dürfen auch bei einer Erhitzung, durch das gebündelte Licht der Linsen innerhalb der Optik, nicht zerspringen. (Brennglaseffekt). So wird beispielsweise von okularseitigen Filtern abgeraten. Wer sich mit diesen Beobachtungsmethoden und der Sonne auseinandersetzen möchte, sollte sich vorweg zwingend eine kompetente Beratung bezüglich der Mittel und deren Einsatz, von einem erfahrenen Beobachter holen. Das Augenlicht gibt es nur einmal und die erlaubte Fehlerquote strebt gegen 0.

 

 

 

 

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