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- Dieses Bild eines Polarlichts wurde am
3.Oktober 2001 im Yukon Territorium in Kanada aufgenommen.
Nachdem man die Schönheit der Fotografie von Phil Hoffman
genossen hat, kann man sich die Frage stellen, wie es zu solchen
Lichterscheinungen am Himmel kommen mag. Die Antwort ist vom
Grundsatz her einfach.
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- Aus der Corona der Sonne die eine
Million Grad heiss ist, wird ionisiertes Gas in den Weltraum
hinausgeschleudert. Diese Ausbrüche sind alle elf Jahre
sehr heftig und im Jahr 2000 war ein solches Maximum der
Sonnentätigkeit. Die Gasionen durcheilen den Weltraum in
alle Richtungen und treffen auch die Erde. Normalerweise lenkt
das Magnetfeld der Erde die Ionen an der Erde vorbei. Nur an den
Polkappen, wo das (horizontale) Magnetfeld gering ist, dringen
die Partikel in die Erdatmosphäre ein. Treffen Sie auf
Atome der Luft, so beginnen diese zu leuchten. Dabei hängt
die Lichtfarbe von den beteiligten Gasen, Ionen und deren
Eindrigtiefe in die Atmosphäre ab. Es entsteht eine Aurora
die auch Polarlicht genannt wird und bei Dunkelheit besonders
gut zu sehen ist.
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- Bei sehr heftiger Sonnentätigkeit
dringen mehr Parikel durch das Magnetfeld der Erde und sie
entfachen auch in geringeren geografischen Breiten das Leuchten
der Luft. Das war 2000 mehrfach der Fall, so dass auch im Norden
Deutschlands Polarlichter beobachtet werden konnten. Die
freigesetzte Energie solch heftiger Polarlichter kann der von
mehreren hundert Wasserstoffbomben entsprechen.
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