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Die Raumsonde Bepi Colombo der ESA soll im Jahr 2013 mit einer Sojus Rakete gestartet werden. Ihr Ziel ist der sonnennächste Planet Merkur, der über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr untersucht werden soll. Die Flugzeit zu Merkur beträgt 6 Jahre, so dass Bepi Colombo im März des Jahres 2019 den Planeten erreichen wird. |
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Eine künstlerische Impression der Sonde vor dem Mars |
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Merkur der sonnennächste Planet wurde bisher nur im Jahr 1974 von der Raumsonde Mariner 10 angeflogen. Die ~ 4400 Bilder welche dieser Sonde übermittelte, zeigen etwa 45% seiner Oberfläche. Der Rest ist bis heute unbekannt. 34 Jahre nach diesem Ereignis wurden gleich zwei Missionen mit Merkur als Ziel gestartet. Einmal ist es die amerikanische Sonde Messanger die bereits am 10 Januar 2008 erstmals an Merkur vorbeiflog, und auch die ESA will eine Mission zu dem, von seiner Oberfläche her mondähnlichen Planeten unternehmen. NASA und ESA hoffen auf interessante Ergebnisse mit den heutigen, verbesserten Messtechniken. Das Problem der Annäherung an Merkur ist sein geringer Abstand zur Sonne. Die Sonde muss anders als beim Flug zu den äusseren Planeten, etwa 60% der beim Start von der Erde mitgegebenen Bahnenergie loswerden. Da Treibstoff für Raketentriebwerke schwer ist und Gewicht beim Start einer Sonde Geld kostet, entschloss man sich Ionentriebwerke für das Bremsmanöver einzusetzen. Diese Triebwerke erzeugen nun allerdings einen sehr kleinen Bremsschub, und so muss Bepi Colombo eine geradezu artistische Flugbahn absolvieren, was in der Folge dazu führt, dass er Merkur erst im Jahr 2019 erreicht. |
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